SLAM Sitzbank im Gesundheitszentrum Salburua

04.09.2019

Gesundheitszentrum Salburua

 

Die SLAM Sitzbank, ein Entwurf von Lievore Altherr Molina für SELLEX, empfängt die Patienten seit dem Bau des Gesundheitszentrums Salburua in Vitoria-Gasteiz (Spanien) im Jahr 2013.

Das Gebäude besteht aus 12 Hausarztpraxen, 12 Krankenstationen, sechs Kinderstationen und sechs Kinderkrankenstationen. Ferner weist es auch drei Behandlungszimmer oder Notaufnahmen, zwei Facharztpraxen, Gynäkologiepraxen und eine Hebamme auf.  Das Ganze wird von mehreren Räumen der Abteilung für psychische Gesundheit (Psychiatrie, Psychologe, Räume für Gruppentherapie usw.) ergänzt.

Alle diese Praxen haben ihre entsprechenden Wartebereiche, in denen etwa 70 SLAM Sitzbänke aufgestellt wurden, die auf den Komfort der Patienten abzielen. Die meisten der gewählten Bänke sind Viersitzer, das Gestell ist grau und die Schale aus Polypropylen grün. Einige Wartezimmer wurden mit kleineren Bänken (Dreisitzer) ausgestattet, aber mit einem seitlich angebrachten Tisch.

Ein Sitz, der sich dem Gebäude anpasst

Das Gebäude ist das Werk von GGB arquitectos, einem Architekturbüro mit Sitz in Vitoria, das aus drei Architekten besteht: Gonzalo Gárate Barquín, Cris Ercilla Abaitua und Rosa Aurora Ábalos Villaro.  Wie uns gesagt wurde, waren sich die Architekten bei GGB einig, dass die SLAM Sitzbank die beste Wahl für diesen Bau aus „neutralen Ausführungen und geraden Linien" war. „Bei den Möbeln suchten wir Bewegung und einen Farbtouch", sagt Rosa Aurora Ábalos und fügt hinzu, das Gestell von SLAM passe sich aufgrund seines Materials und seiner Farbe dem Gebäude an.

Gesundheitszentrum Salburua, SLAM Sitzbank
SLAM Sitzbank im Gesundheitszentrum Salburua.

 

Ein weiterer Aspekt, der bei der Auswahl der Sitze in den zentralen Gängen des Gesundheitszentrums berücksichtigt wurde, war der Komfort; die Bequemlichkeit des Benutzers war ein wesentlicher Punkt.

Hinsichtlich des Baus des Gebäudes, wird uns erklärt, für die Gestaltung der Verteilung auf jedem Stockwerk sei man in jedem der Längsblöcke von der Serialisierung des Praxismoduls ausgegangen. Dies wird im Erdgeschoss umgesetzt, wo die Praxen von Osten und Westen aus beleuchtet werden. Das geschieht durch Deckenbeleuchtung für die Wartezimmer, was sich auf dem Dach durch einen Rhythmus von Oberlichtern äußert, die den gesamten Block durchziehen.

Ein zweiter parallel zu dem beschriebenen liegender Block, mit einer relevanteren baulichen Protagonistenrolle gliedert sich in zwei Etagen auf, die einen ganz heterogenen Inhalt aufnehmen. Dies spiegelt sich in der Volumetrie und Zusammensetzung seiner verschiedenen Fassaden wider. Die Anordnung der verschiedenen Blöcke entspricht der Suche nach Komfort in den Arbeitsbereichen, wobei die Wahl auf eine Ost-West-Orientierung aller Räume fiel, was eine optimale Sonneneinstrahlung für die Nutzung des Gebäudes gewährleistet.