BILDU Bank begrüßt Compensar-Nutzer in Suba (Kolumbien)

19.02.2021

 

Der Kompensationsfonds Compensar eröffnete 2015 seinen Hauptsitz in Suba mit der Absicht, im bevölkerungsreichsten Stadtbezirk von Bogotá (Kolumbien) eine größere Abdeckung zu erreichen. Und nicht nur das, von den fast zwei Millionen Einwohnern von Suba sind 17 % Mitglieder von Compensar, was darauf schließen lässt, dass diese Einrichtung ziemlich notwendig war.

Die Anlage, die dafür ausgelegt ist, zu 30 % Gesundheitsdienste und zu 70 % Freizeitdienste zu bieten, verfügt über 50 3-sitzige BILDU Bänke, die über die verschiedenen Wartebereiche des Gebäudes verteilt sind.

Genau in dieser Marktnische hat sich das von Mario Ruiz für SELLEX entworfene modulare Sitzsystem positioniert, das zweifelsohne zu einer Bank für die Ausstattung von Wartezimmern wurde. Es gestattet ein-, zwei-, drei- und viersitzige Kompositionen, das Hinzufügen von Armlehnen und/oder Tischen, und die Sitze können aus Naturholz, eingefärbt oder bezogen sein. Im Falle von Compensar wurde die bezogene Ausführung gewählt.

Bildu Bänke, die auf die verschiedenen Wartebereiche des Gebäudes verteilt sind
Bildu Bank in den Warteräumen von Compensar in Suba


Gesundheit, Erholung und Sport

Die Anlage hat eine Fläche von 15.000 Quadratmetern und sieben Etagen, auf denen Gesundheits-, Erholungs- und Sportdienstleistungen angeboten werden. Zum einen verfügt sie über rund 80 Praxen, um den Bedarf der Patienten in allen Gesundheitsbereichen zu decken. Aber sie bietet auch eine andere Reihe von Dienstleistungen: eine Bowlingbahn neuester Technik mit 22 Bahnen, einen Fitnessraum und Räume für Aerobic-, Tanzunterricht und Unterricht in anderen Sportarten.

Was nun wirklich herausragt, ist der Wasserkomplex mit einem olympischen Becken für freie Übungsbahnen, Freizeit- und Kinderbecken.

Das Projekt ist ein Werk des Teams von Tab Arquitectos, das aus Daniel Bonilla und Marcela Albornoz besteht. Die Architekten des Gebäudes selbst weisen auf die Bedeutung des Wassers schon im Projektansatz hin, da das Wasser von außen sichtbar ist.

Der neue Platz, der durch das Projekt entstehe, verleihe dem Ort eine besondere Poetik. Da er das Dach der Becken bilde, werde zwischen dem Platz und den genau darunter liegenden Wasservolumina eine subtile Beziehung hergestellt, erklärt Bonilla.

Die architektonische Masse besteht aus drei Teilen: einem ersten Volumen, das unterirdisch unter der Eingangsebene liegt und Schwimmbecken und Parkplätze aufnimmt, einem zweiten Volumen u. a. für den Eingangsbereich, das transparent angelegt ist, und schließlich einem oberen Prisma mit den Bereichen Soziales, Gesundheit und Verwaltung, das gegenüber dem Grundriss erweitert ist und als einfaches Volumen wirkt, das den Platz ergänzt.

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